Johann Christoph Friedrich von Schiller (1759-1805)
1759: 10. November: Geburt Johann Christoph Friedrich Schiller in Marbach am Neckar. Eltern: Johann Kaspar Schiller, ein
Offizier, und Elisabeth Dorothea, geb. Kodweiß. Schwester: Christophine (geb. 1757).
1774: Schiller entscheidet sich für ein Jurastudium.
1775: Schiller wechselt zum Medizinstudium.
1776: Erstes gedrucktes Gedicht Schillers "Der Abend"
im "Schwäbischen Magazin".
1782: Am 13. Jan. werden "Die Räuber"
uraufgeführt;
1783: Mai: Aussichtslose Liebe zu Charlotte, der Tochter der
Frau von Wolzogen; 20. Juli: Uraufführung des "Fiesko"
in Bonn; 24. Juli :
Rückkehr nach Mannheim;
1784: 11. Jan: Uraufführung des "Fiesko" in Mannheim; 13. April:
Urraufführung von "Kabale und Liebe" (vorher "Luise
Millerin") in Frankfurt am Main
1790: Jan: Der Meininger Hof verleiht Schiller den Hofratstitel; 22. Feb: Heirat mit Charlotte von Lengefeld in
Wenigenjena;
31. Okt: Besuch Goethes in Schillers Wohnung; Unterhaltung über die Kantische Philosophie.
1791: Jan: Schiller wird Mitglied der Erfurter "Kurfürstlichen Akademie nützlicher Wissenschaften"; Erkrankung an
einer schweren Lungen- und Brustfellerkrankung, von der sich Schiller bis zu seinem Tod nie mehr richtig
erholt;
1792: 28. Feb: Erste Aufführung von "Don Karlos" in Weimar; 14. Sept: Geburt des ersten Sohnes Karl Friedrich Ludwig
(gest. 1857) in Ludwigsburg
1795: Juli/Sept: Trotz schlechtem Gesundheitszustand entstehen zahlreiche Gedichte für den geplanten "Musealmanach":
("Der Tanz", "Die Macht des Gesanges", "Das Reich der Schatten", "Natur und Schule", "Das verschleierte
Bild zu Sais", "Pegasus im Joch", "Der spielende Knabe", "Die Antike an einen Wanderer aus dem Norden",
"Würde der Frauen", "Der Spaziergang", "Columbus", "Der Abend"- u. a.; Arbeit an "Über das Naive", "Von
den Notwendigen Grenzen des Schönen")
1796: Jan: Schiller und Goethe arbeiten zusammen an den Xenien, in denen sie satirisch mit der zeitgenössischen
Literatur und Literaturkritik abrechnen;
1800: Ende Juni: Die komplette "Wallenstein"- Trilogie erscheint bei Cotta
1802: 16. Nov: Schiller bekommt vom Wiener Hof den erblichen Adel zugesprochen
1805: 9. Mai: Am Morgen Besinnungslosigkeit, gegen 3 Uhr vollkommene Schwäche, zwischen 5 und 6 Uhr Tod Schillers;
12. Mai: Beisetzung Schillers zwischen 12 und 1 Uhr im Kassengewölbe auf dem alten Friedhof der St.
Jacobskirche;
1826: Schillers Schädel kommt auf Wunsch Herzogs Karl August in das Postament von Dannekers Schiller-Büste in
der Weimarer Bibliothek.
1827: Auf Veranlassung König Ludwig I. von Bayern werden die Gebeine Schillers wieder vereint und in der
herzoglichen Familiengruft auf dem Weimarer Friedhof beigesetzt.
Anmerkung: An der Stelle des Weimarer Hoftheaters erhebt sich heute Rietschels Goethe- und Schiller-Denkmal, und nebeneinander, wie es sich Goethe gewünscht hat, stehen nun auch seit über einem Jahrhundert ihre Sarkophage in der Fürstengruft.
Christian Gottfried
Körner
Johann Wolfgang von Goethe
1781, Die Räuber
1783, Die Verschwörung des Fiesko zu
Genua
1784, Kabale und Liebe
1786, Verbrecher aus Infamie
1787, Don Carlos, Infant von Spanien
1800, Wallenstein
1801, Die Jungfrau von Orleans
1801, Maria Stuart
1803, Die Braut von Messina
1804, Wilhelm Tell
1805, Demetrius
Das Lied von der Glocke
Die Bürgschaft
Die Götter Griechenlands
Die Künstler
und viele andere