Kunst unserer Schule
 
 " Die Kunst ist ein Allgemeingut der Menschen, nicht nur für den Künstler vorhanden;
auch der Empfangende, der Empfindende, der Verstehende ist ein Mitschaffender."
                                                                                                                 Hans Thoma

 

Schulgalerie

 


Die Schulgalerie der Realschule "Friedrich Schiller" Anklam ist ein zusätzliches Angebot zum Kunstunterricht, Kunst in Form von Originalkunstwerken zu erleben. Dieses Angebot richtet sich besonders an die Schüler, aber darüber hinaus auch an die Anklamer Öffentlichkeit, denn für jedermann offene Gespräche mit den ausstellenden Künstlern sind ein fester Bestandteil der Galeriearbeit und des Anklamer Kulturlebens. Die Galerie gliedert sich in drei Teile.

Erstens die Präsentation der Originalkunstwerke von Künstlern unserer Region und darüber hinaus. So sind die guten Kontakte zum Kunstverein Heide erwähnenswert. Dieser Ausstellungsbereich befindet sich vor dem Zeichenraum unserer Schule.
Diese Ausstellungen wenden sich vor allen Dingen an die Schüler und möchte ihnen einen Einblick in die Entwicklung und die Arbeit der Künstler geben.
 

Auf den Schulfluren befindet sich der zweite Teil, die Ausstellung vorbildlicher Schülerarbeiten aus den verschiedenen Formen des Kunstunterrichts, auch dieser Bereich ist mit einer Arbeit in unserer Homepage vertreten.

Ein dritter Abschnitt ist die Präsentation von Bildern, die der Schule gehören. Diese Kunstwerke sind vorrangig Schenkungen von ausstellenden Künstlern, aber auch Ankäufe, ermöglicht durch Geldsammlungen unter Schülern und Lehrern der Schule.

Es ist uns eine Freude, viele Menschen in unserem Kreis Ostvorpommern und darüber hinaus, in aller Welt, mit unserer Homepage durch die Galerie führen zu können.
 

Geschichtliches:

Erste Ausstellungen in der Schulgalerie

Seit dem 13. Januar 1992 kann man in der Friedrich - Schiller - Schule, in der Schulgalerie vor dem Zeichenraum, Ausstellungen ansehen. Als Erster zeigte Prof. Otto Kummert einige seiner Werke und dazu Skizzen und Studien. Die Ausstellung wendete sich vor allem an die Schüler und sollte ihnen einen Einblick in die Entwicklung und Arbeit eines Künstlers geben. Ein Gespräch mit Herrn Kummert war am 24. Januar um 19 Uhr in der Galerie geplant. Zu diesem Gespräch waren auch interessierte Bürger der Stadt und des Kreises, insbesondere des Wohngebietes am Stadtwald, eingeladen. Für die erste Ausstellung war es eine gelungene Sache. Für die freundliche Unterstützung der ersten Ausstellung gilt der besondere Dank der Sparkasse Anklam und dem Schulamt. Von beiden gab es eine finanzielle Zuwendung für dieses Kulturprojekt.
Inzwischen zeigten wir bereits 53 Ausstellungen.
 
 


Klaus Jahns

Klaus Jahns war Kunsterzieher an der "Friedrich-Schiller-Schule" in Anklam und leitete die Schulgalerie seit ihrer Gründung 1992.

 

Selbstbildnis

Klaus Jahns

Computergrafik: 11.02.1995

Versuch der Selbstdarstellung mit Hilfe der Maus, des Farbfüllers und der Sprühdose im Paintbrush-Programm, gedruckt auf Drucker Canon BJC-4000.


 

  • Geflecht Computergrafik 11. Februar  1995
     
     

            "Waldparkbank", Öl auf Karton, 36 x 48 cm 
     

  • Das Bild "Waldparkbank" entstand auf einer Weiterbildung für Kunsterzieher in den Sommerferien und verdeutlicht das Bemühen, nicht nur Kunst zu unterrichten, sondern auch ein wenig künstlerisch tätig zu werden, soweit es die Zeit erlaubt. Zwei Ausstellungen von Klaus Jahns in der Schulgalerie stellten den Schülern diese Seite des Lehrerberufes vor.


      Unter anderen haben schon ausgestellt:
     
     

    Klaus Kümmel

    Klaus Kümmel, TV - Abend, Pastellkreide auf Karton, 70 x 100 cm

    Ein problemreiches Bild, das geeignet ist, viele Fragen aufzuwerfen. Warum blickt sie sehnsuchtsvoll ins Leere? Was teibt ihn zur Flasche? Ein Fernsehprogramm, das überflüssig ist? "Wissen die beiden nichts Besseres zu tun?", fragte ein Jugendlicher. Wie viele solcher Fernsehabende mag es im unseren Lande geben?

    Fragen, die auch der Maler in seinem Bild nicht beantwortet. Er zeigt nur das Problem. Die Antwort muß schon jeder für sich finden.
     

    Inge Beverungen

    Inge Beverungen ist als Malerin und Grafikerin Vorstandsmitglied im Heider Kunstverein und hat großen Anteil an der Verbindung des Vereins zur Stadt Anklam und zur Schulgalerie. "Am liebsten male ich Steine, Sand, Wasser und Wolken. Das ist für mich der Urzustand des Lebens", sagt Frau Beverungen und stellte die Bilder "Wattenmeer", "Stürmischer Tag" und "Steine am Strand" in der Schulgalerie aus. Käufliche Werke sind in Hamburg, Berlin und Heide vorhanden.
     

    Das Marokkomotiv, eine Schenkung der Künstlerin an die Galerie, stammt aus ihrer 2. Ausstellung in der Schulgalerie.

    Von einer Urlaubsreise durch Marokko hat sie, nach Hause in Nordhastedt im Kreis Dithmarschen zurückgekehrt, ihre Reiseeindrücke von Land und Leuten in einer Serie von Acryllasuren festgehalten. Diese Reiseeindrücke füllten ihre 2. Ausstellung im Frühjahr 1995 in der Schulgalerie und beeindruckt vor allem durch ihre frische Darstellungsart, ein Beweis für die starken Wirkungen von Reiseerlebnissen.

    Inge Berverungens Kommentar zu ihrer 3. Ausstellung am 23. Mai 1992 im Gästebuch der "Friedrich-Schiller-Schule":

    "Ein herrliches Sommerwetter, liebenswürdige Gastgeber, ein interessantes Kunstgespräch in der Schulgalerie dazu eine Theaterpremiere. Und nicht zu vergessen, eine Kastanienallee wie aus dem Märchenbuch. Was für ein schönes Wochenende."
     
     

     

    Ein Höhepunkt in unserer Galerie Mark Kwami

     

     Durch Vermittlung des Hauses der Kulturen der Welt in Berlin hat die "Friedrich-Schiller-Schule" eine afrikanische Ausstellung in der Zeit vom 21.11. bis 21.12.95 über Adinkra-Symbole des Volkes der Ashanti in Ghana gezeigt.

    Bestandteil der Ausstellung war ein künstlerischer Workshop mit Jugendlichen zur Förderung Begabter unter Leitung des in Berlin lebenden afrikanischen Diplomdesigners Mark Kwami. In der Galerie wurden 33 Stoffdrucke mit afrikanischen Motiven ausgehangen.

     

    Mark Kwami nahm an einem Projekttag an der "Friedrich-Schiller-Schule" mit 15 begabten Schülern aus Anklam und Sarnow teil, an welchem er den Schülern weitere Information über seine Bilder vermittelte.
     
     

     Adinkra - Symbolsprache der Ashanti

    Was sind adinkra-symbole?

    Die Adinkra- Symbole sind in der Regel Abstraktionen von Sprichwörtern und Redensarten. Traditionell dienen sie als Warnung, Ermutigung und Rat für den fehlbaren Menschen. Das Volk der Ashanti trägt vor allem bei Trauerfeiern Kleidung, die mit Adinkra - Symbolen bedruckt ist. Aber auch im Alltag sind die abstrakten Symbole als Ornament auf Schmuck, Arbeitsgeräten oder an Häuserwänden zu finden.

    "Die Symbole sind nur für die Kleidung des Stammes bestimmt. Die Menschen wissen, was jedes einzelne Zeichen bedeutet und wählen ihre Kleidung danach bewusst aus", erklärt der Kunsterzieher Klaus Jahns seinen Schülern auf einem Rundgang durch die Ausstellung.
     

    Anmeldung zu Ausstellungsbesuchen:

    Besuche zu Ausstellungen sind natürlich erwünscht. Damit die Ausstellungsbesuche den Unterrichtsbetrieb nicht stören, bittet die Schulgalerie, dass interessierte Besucher ihren Ausstellungsbesuch mit dem Schulsekretariat abstimmen.

    Kontakt:

    E-mail: rsfs.anklam@t-online.de Tel:03971/245649
     
     Im Laufe eines jeden Jahres sind vier Ausstellungen geplant.